Saltazio beim Tanztreffen der Jugend: Eine intensive Zeit

Das Ensemble von "Saltazio" aus Hildesheim beim Tanztreffen der Jugend in Berlin. (Foto: privat)Das Ensemble von "Saltazio" aus Hildesheim beim Tanztreffen der Jugend in Berlin. (Foto: privat)

Proben, Workshops, Tanzen, Interviews und natürlich auch legendäre Tanzpartys am Abend: Für das Ensemble von Saltazio aus Hildesheim waren die Berliner Festspiele etwas ganz besonderes. 

BERLIN/HILDESHEIM. Sie durften sich schon ein bisschen wie kleine Stars fühlen. Das Ensemble der Tanzschule “Saltazio” aus Hildesheim war vom 25. September bis zum 2. Oktober einer der nur sieben Tanzgruppen, die sich auf dem Tanztreffen der Jugend anlässlich der Berliner Festspiele präsentieren duften. “Es war für uns alle ein unvergessliches Erlebnis”, schwärmt Saltazio-Chefin Judith Hölscher und man kann auch Tage später noch die Begeisterung in ihren Augen sehen. “Es hat uns einfach umgehauen, die Stimmung war grandios und eine so perfekte Organisation habe ich bis dahin noch nicht erlebt.”

Ein privater Blick in die Kabine der Saltazio-Crew. (Foto: privat)

Ein privater Blick in die Kabine der Saltazio-Crew. (Foto: privat)

Ein Meer aus bunten Cocktails erwartete die Hildesheimer Gruppe am ersten Tag zur Begrüßung. Ein privater Bus-Shuttle sorgte stets dafür, dass der Weg von der Veranstaltungshalle bis zum Hotel nicht zu lang wird. Ein junges Team, das seitens der Berliner Festspiele das Tanztreffen der Jugend vorbereitet hatte, ließ keine Wünsche offen. “Wir haben neue Freundschaften geschlossen. Alle, die dabei waren, konnten ihren Horizont erweitern und voneinander lernen”, nimmt Hölscher die Erfahrungen für sich und ihre Gruppe aus dieser intensiven Zeit mit. Sie und ihre Kollegin Uta Engel begleiteten das Ensemble aus Hildesheim nach Berlin. Engel war es auch, die das Stück “Alice” konzipiert und für die Bühne umgesetzt hatte. In der Tanzschule von Hölscher übten die Tänzerinnen und Tänzer das Stück dann über einige Wochen ein.

“Alice” mit nur 18 Minuten das kürzeste Stück aller Ensembles

Ihr Stück “Alice” war mit nur 18 Minuten die kürzeste Darbietung aller Ensembles. “Noch dazu sind wir 15 Minuten ohne Musik ausgekommen”, lacht Hölscher und erinnert sich an die Feedback-Runden, die es für alle Teilnehmer immer am Morgen nach der Aufführung gab. “Einige, die das Stück mehrere Male gesehen hatten, haben im Laufe der Zeit anders darauf reagiert. Das war spannend zu sehen.”

Auf Hängematten konnten die Tänzerinnen und Tänzer dann auch mal entspannen. (Foto: privat)

Auf Hängematten konnten die Tänzerinnen und Tänzer dann auch mal entspannen. (Foto: privat)

Für “Alice” musste die Bühne im Festspielhaus extra eingerichtet werden. Ein spezieller weißer Teppich, auf dem das Ensemble tanzen konnte, stellte aber genauso wenig eine Hürde für die Veranstalter dar, wie die speziellen Lichteinstellungen, die von der Technik vorgenommen werden mussten. “Manchmal hatten wir schon ein bisschen Sorge, dass so viele Künstler auf einem engen Raum für den ein oder anderen etwas viel sind, aber die Harmonie und diese entspannte, lockere Atmosphäre haben sich über die gesamte Woche gehalten”, erzählt Hölscher.

Ihr Stück "Alice" war das kürzeste aller anderen Aufführungen beim Tanztreffen der Jugend in Berlin. (Foto: privat)

Ihr Stück “Alice” war das kürzeste aller anderen Aufführungen beim Tanztreffen der Jugend in Berlin. (Foto: privat)

Bei allem Spaß kam die Arbeit dabei natürlich nicht zu kurz. Intensiv-Workshops, Interview-Termine und Proben für das eigene Stück. Dazu jeden Abend eine Aufführung eines der sieben Teilnehmer. “Es war eine intensive Zeit”, sagt Hölscher. Eine Zeit, die den Hildesheimern noch lange in Erinnerung bleiben wird.


Mehr zu den Berliner Festspiele und dem Tanztreffen der Jugend mit Hildesheimer Beteiligung gibt es hier. 

Über den Autor

Oliver Carstens
Oliver Carstens
Oliver Carstens wurde 1979 in Hannover geboren und ist nach 12 Jahren in Hamburg und Schleswig-Holstein im März 2012 nach Hildesheim gekommen. Der gelernte Journalist arbeitet seit fünf Jahren im Bereich Lokaljournalismus. Ersten Erfahrungen bei einem Stadtmagazin in Hannover folgten in Hamburg Engagements für Wochen- und Tageszeitungen. Beim Pinneberger A. Beig Verlag, der zu Schleswig-Holsteins größtem Verlagshaus (sh:z) gehört, lenkte Carstens mehrere Monate als verantwortlicher Redakteur die Geschicke der neuen Sonntagszeitung "Tageblatt am Sonntag". Nach seinem Umzug nach Hildesheim arbeitete der gebürtige Hannoveraner als freier Journalist für die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung", bevor er CityToday gründete. Als Inhaber der Medienagentur "Aussenkontakt" entwickelt er zudem Kommunikationskonzepte aus einer Hand, ist Experte für social media-Anwendungen und referiert zu journalistischen Themen. Zudem ist Carstens als Moderator und Organisator von politischen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen für die Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit tätig.

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