NEUE SCHILDER FÜR DEN CITYRING, DIE LINKE HILFT, WESTPHAL LÄDT EIN

So oder ähnlich könnten die Cityring-Schilder auch in Hildesheim aussehen. Auf jeden Fall sollen sie "gut zu erkennen sein" sagte die Verwaltung. (Foto: Wikimedia)So oder ähnlich könnten die Cityring-Schilder auch in Hildesheim aussehen. Auf jeden Fall sollen sie "gut zu erkennen sein" sagte die Verwaltung. (Foto: Wikimedia)

Beratung über die Parkplätze am Marienfriedhof wurde verschoben, im Wohnzimmer weihnachtet es und Grünen-Abgeordnete Brigitte Pothmer übt Kritik am Teilhabegesetz. 

HILDESHEIM. Unter dem Motto ‘DIE LINKE hilft!’ stellt sich unsere Partei an die Seite der Betroffenen. Am Montag, 5. Dezember, stehen in der Zeit von 16 bis 18 Uhr im Büro DER LINKEN (Rosenhagen 20, 31134 Hildesheim) Experten für eine Beratung rund um das Thema Arbeitslosengeld II  bereit. Die Beratung soll jeden ersten und dritten Montag im Monat stattfinden.”, informiert Vorstandsmitglied Rita Krüger.

HILDESHEIM. Die nächste Veranstaltung der Reihe „TfN im Wohnzimmer“ wird schräg, komisch und ein wenig schmutzig. Am Donnerstag, 8. Dezember um 20.30 Uhr heißt es in der Hildesheimer Bar Wohnzimmer „Oh Gott … Weihnachten“. Und bei dieser Gelegenheit schauen die TfN-Ensemblemitglieder Michaela Allendorf, Thomas Strecker und Alexander Prosek dem Christkind gnadenlos unter den Rock. Dabei lesen die Darsteller kuriose und schmutzige Weihnachtsgeschichten, unter anderem von John Updike und Axel Hacke. Es wird natürlich auch gesungen und, wie soll es anders sein, auch „gewhamt“. Karten für „TfN im Wohnzimmer“ gibt es für 3,50 € im TfN-ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim) und an der Abendkasse.

BERLIN/HILDESHEIM. Die Grünen-Abgeordnete Brigitte Pothmer hat das am Donnerstag von der Bundesregierung verabschiedete Teilhabegesetz als unzureichend bewertet. “Die Last-Minute Änderungen am Gesetz, mit denen die Regierungsfraktionen erst vor drei Tagen um die Ecke kamen, zeugen immerhin davon, dass wir Grünen es gemeinsam mit den Behindertenverbänden geschafft haben, dass die gravierendsten Verschlechterungen für behinderte Menschen aus dem Gesetz gestrichen wurden”, sagt Pothmer, die trotz guter Ansätze, wie beispielsweise der Unterstützung beim Wohnen in der eigenen Wohnung oder einer betreuten WG, das auch künftig Vorrang vor einer Heimunterbringung habe. Trotzdem bleibe es dabei: “Mit diesem Gesetz hat die Bundesregierung viel Vertrauen bei Menschen mit Behinderungen verspielt. Ihre Teilhabe-Chancen, ihre Möglichkeit, selbstverständlich in allen Bereichen der Gesellschaft mitzumachen, stärkt es nicht”, wirft die Grünen-Bundestagsabgeordnete der Großen Koalition vor.

HILDESHEIM. Im Stadtplanungsausschuss wurde am Mittwoch nicht über die umstrittenen Parkplätze gesprochen, die an der Südseite des Marienfriedhofs entstehen soll. Die Verwaltung hat die Fraktionen nunmehr aufgefordert, ihre Fragen und Anregungen schriftlich einzureichen. In einer Sondersitzung am 14. Dezember soll der Tagesordnungspunkt dann behandelt werden. CDU und Linke hatten im Vorwege erklärt, mit der Schaffung der Parkplätze nicht einverstanden zu sein. Die AfD-Fraktion hatte zu der geplanten Sitzung einen Alternativvorschlag eingebracht. Dieser sah vor, die Parkplätze zwar auf der Südseite zu belassen, sie aber innerhalb der geplanten Fläche etwas zu verschieben, so dass diese nicht vom Friedhof aus eingesehen werden können.

HILDESHEIM. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Bernd Westphal lädt zu seiner nächsten Bürgersprechstunde ein. Am Donnerstag, 8. Dezember, steht Westphal den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen und Anregungen zur Verfügung. Die Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro, (Osterstraße 39a) beginnt um 15 Uhr und endet gegen 16.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

HILDESHEIM. In Hildesheim soll der Stadtring für Autofahrer in Zukunft ausgeschildert werden. Das teilte die Verwaltung anlässlich der Sitzung des Stadtplanungsausschusses am Mittwochabend mit. Fachbereichsleiter Heinz Habenicht, der Baudezernent Kay Brummer auf der Sitzung vertrat, machte den Mitgliedern Vorschläge über die Beschilderung und zeigte dabei mehrere Fotobeispiele aus anderen Städten. Aus Reihen der Grünen-Fraktion wurde die Frage nach der Größe der neuen Schilder gestellt. Sie sollen gut zu erkennen seien, teilte Habenicht mit.

HILDESHEIM. Die Stadtverwaltung hat auf einigen Straßen, beziehungsweise Straßenabschnitten, im Stadtgebiet die Radwegebenutzungspflicht aufgehoben. In diesem Fall dürfen Radfahrer dort auch die Fahrbahn nutzen. Eine entsprechende Beschilderung soll in den kommenden Tagen in der Alfelder Straße, der Kurt- Schumacher-Straße und den Straßen Hohnsen/Wunramstraße diese Regelung kenntlich gemacht. Wo sich eine solche Beschilderung findet, dürfen Radfahrer ab sofort die Fahrbahn und den Gehweg benutzen.

Über den Autor

Oliver Carstens
Oliver Carstens
Oliver Carstens wurde 1979 in Hannover geboren und ist nach 12 Jahren in Hamburg und Schleswig-Holstein im März 2012 nach Hildesheim gekommen. Der gelernte Journalist arbeitet seit fünf Jahren im Bereich Lokaljournalismus. Ersten Erfahrungen bei einem Stadtmagazin in Hannover folgten in Hamburg Engagements für Wochen- und Tageszeitungen. Beim Pinneberger A. Beig Verlag, der zu Schleswig-Holsteins größtem Verlagshaus (sh:z) gehört, lenkte Carstens mehrere Monate als verantwortlicher Redakteur die Geschicke der neuen Sonntagszeitung "Tageblatt am Sonntag". Nach seinem Umzug nach Hildesheim arbeitete der gebürtige Hannoveraner als freier Journalist für die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung", bevor er CityToday gründete. Als Inhaber der Medienagentur "Aussenkontakt" entwickelt er zudem Kommunikationskonzepte aus einer Hand, ist Experte für social media-Anwendungen und referiert zu journalistischen Themen. Zudem ist Carstens als Moderator und Organisator von politischen Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen für die Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit tätig.

Kommentar hinterlassen on "NEUE SCHILDER FÜR DEN CITYRING, DIE LINKE HILFT, WESTPHAL LÄDT EIN"

Hinterlasse einen Kommentar

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*