NACHBARN IN DER NACHTBAR

Das Nachtbar-Duo der Spielzeit 2016/17 am TfN Hildesheim: Berit Wilschnack (links) und Laura Zielinski. (Foto: Yeliz Yapici)Das Nachtbar-Duo der Spielzeit 2016/17 am TfN Hildesheim: Berit Wilschnack (links) und Laura Zielinski. (Foto: Yeliz Yapici)

Heute in einer Woche ist es wieder soweit. Die Nachtbar lädt zu ihrem nächsten Treffen ein. Dieses Mal geht es um  „Nachbarschaft.“

HILDESHEIM. Was ist Nachbarschaft? Welchen Menschen begegnet man? In der kommenden Nachtbar dreht sich alles um das Thema Nachbarschaft. Dafür haben sich die Organisatoren Laura Zielinski und Berit Wilschnack ihre Kommilitonin Nora Haddada dazu geholt.

Nora fungiert als Autorin in dieser Einheit und hat einige freie Texte zu diesem Thema verfasst, die am Abend der Veranstaltung ausliegen werden. Auch in dieser Nachtbar werden mehrere Stationen im ganzen Raum aufgebaut, an denen die Besucher partizipativ mitmachen sollen. Sie können lesen, zuhören und auch selbst schreiben.

Es ist eine Kombination aus Bar und Theater, in der die Besucher das Geschehen genießen können. Die Barsituation verläuft über sechzig Minuten. Durch Interaktion untereinander sind in den vergangenen Veranstaltungen schon unerwartete Aspekte aufgekommen. Dabei erforschen die beiden Organisatoren auch das Verhalten des Publikums.

Berit und Laura orientieren sich stets an Songs, woraus sie sich dann ein neues Thema erarbeiten. Diese sind auch titelgebend für die jeweiligen Veranstaltungen. Die Songs spielten bisher eine tragende Rolle. Dieses Mal jedoch ist er nur wenig verarbeitet (The Paper Walls von Mark Kohn). Es geht weniger um Musik, als um viel Text.

Ein Text berichtet beispielsweise von dem Heranwachsen eines Mädchens aus der Sicht der Nachbarin. Er ist sehr geprägt durch die aktuelle Popkultur. Das Schöne an den Themen ist, dass eigentlich jeder Experte in ihnen ist. Jeder kann sich mit damit identifizieren und etwas Eigenes dazu beitragen. Durch die Auseinandersetzung bekommt man außerdem noch einmal eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge.

Der Ort des Geschehens ist auch am Freitag, 24, März, das F1 des TfN. Einlass ist wieder über den Eingang der Teichstraße. Los geht´s um 23 Uhr. Auf der Facebookseite „Nachtbar TfN“ lässt sich auch alles noch einmal genau nachlesen.


Hintergrund: Die Nachtbar existiert seit 17 Jahren in Hildesheim und hat eine feste Stellung in der Dramaturgie inne. Die Themen sind relativ frei wählbar. Für die beiden Studentinnen fungiert sie als Nebenjob, nicht als für das Studium erforderliches Projekt. Allerdings bildet sie eine Brücke zwischen Studierenden und dem Theater. Die Veranstaltungen finden alle zwei Monate statt, davon fünf in einer Spielzeit. Diese läuft ähnlich wie ein Schuljahr stets von August-Ende Juli des Folgejahres. Damit bietet das Theater für Niedersachsen (TfN) den Studierenden die Möglichkeit, das Theater mit zu entwickeln.

Über den Autor

Yeliz Yapici
Yeliz Yapici
Mein Name ist Yeliz Yapici und am 12. Mai werde ich 24 Jahre alt. Zurzeit hole ich meine Fachhochschulreife an der Friedrich-List-Schule in Hildesheim nach. Von 2013 bis 2015 absolvierte ich eine Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprache und Korrespondenz. Danach begann ich eine zweite Ausbildung als Kosmetikerin, die ich jedoch abgebrochen habe, da ich merkte, dass dieser Beruf mich auf Dauer nicht erfüllen wird. Also entschloss ich mich noch einmal die Schule zu besuchen, um im Anschluss Journalismus studieren zu können. Der Beruf hat mich schon immer fasziniert. Als Journalist muss man redegewandt sein und trotzdem hartnäckig. Den Dingen auf den Grund gehen und alles genau zu hinterfragen, gehört zu den bedeutendsten Eigenschaften dieses Berufs.

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