EIN HAUCH VON HOLLYWOOD IM F1

Mick Lee Kuzia und Annika Dickel spielen "Pretty woman revisited" im F1 des Theater für Niedersachsen. (Foto: Carstens)Mick Lee Kuzia und Annika Dickel spielen "Pretty woman revisited" im F1 des Theater für Niedersachsen. (Foto: Carstens)

Jeder kennt die Geschichte von Richard Gere und Julia Roberts. Doch in der Inszenierung von Gotthard Hauschild ist alles ganz anders. 

HILDESHEIM. Am Donnerstag, 13. April 2017, um 22.30 Uhr findet die Premiere von „Pretty Woman Revisited“ statt. Das Schauspiel von Stefan Fent ist in einer Inszenierung von Gotthard Hauschild zu sehen.

Freddie wurde gerade von seiner Freundin verlassen und spricht auf der Straße die junge Prostituierte Jennie an. Jennie arbeitet schon länger im Milieu, träumt aber immer noch von ihrem persönlichen „Richard Gere“. Die beiden gehen in ein Hotelzimmer, von dem aus man direkt in die Wohnung von Freddies Exfreundin sehen kann. Nach einer ersten Annäherung unterbreitet er ihr einen mörderischen Plan. “Hilf mir, meine Ex umzubringen”, dafür will Freddie Jennie ein sorgenfreies Leben ermöglichen. Sie fühlt sich geschmeichelt, doch der Plan ist ihr anfangs  nicht so geheuer.

Auf der Probebühne wechseln die beiden Darsteller Jennie (Annika Dickel) und Freddie (Mick Lee Kuzia) zwischen zwei Locations. Da ist die Küche, mit Blick auf die Wohnung der Ex. Und das Bett, in dem sich Freddie und Jennie natürlich auch vergnügen. Oder über Sinn und Unsinn von gesellschaftlichen Zwängen sprechen.

Es ist ein Hauch von Hollywood, der am Gründonnerstag durch das F1 weht. Große Gefühle, zwei Superstars. Das verbinden die meisten Menschen mit dem Klassiker aus den 1990er-Jahren, als Richard Gere, in seiner Rolle als Millionär, sich entgegen aller Konventionen für die Liebe zu einer Nutte entscheidet. Für Julia Roberts war die Rolle der Vivian der große Durchbruch in Hollywood.

Auch das Schauspiel „Pretty Woman Revisited“ von Stefan Fent lässt zwei grundverschiedene Lebensentwürfe aufeinanderprallen. Entlang gesellschaftlicher Grenzen leben die beiden Figuren Freddie und Jennie ihre Fantasien aus – bis sich die Rollenspiele irgendwann nicht mehr vom echten Leben unterscheiden lassen.

Karten für „Pretty Woman Revisited“ kosten zwischen 7 und 15 Euro. Erhältlich sind sie im TfN-Service Center (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 16 93 16 93 und im Internet unter www.tfn-online.de.

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